04.06.2019

Reform auf Eis gelegt / HNV-Präsidium zieht Antrag zurück

Reform auf Eis gelegt / HNV-Präsidium zieht Antrag zurück

Der Handballverband Niedersachsen (HNV) hat die von vielen Oberligisten befürchtete Einführung einer Regionalliga vorerst auf Eis gelegt.

 

Während des Verbandstages im Barsinghäuser Sporthotel zog das Präsidium einen entsprechenden Antrag zurück. Ursprünglich sollte die neue Spielklasse ab der Saison 2020/2021 zwischen den Oberligen Niedersachsen und Bremen sowie der 3. Liga eingeführt werden. Bertrand Salzwedel vom MTV Großenheidorn begrüßt es, dass die neue Liga nicht kommt: „Wir finden das gut. Das hätte höhere Kosten bedeutet.“ Neben den Fahrtkosten halten viele Vereinsvertreter den höheren Zeitaufwand an Spieltagen für unverhältnismäßig. Für Lutz Ewert, Trainer des Lehrter SV, ist der Wegfall der Derbys ein weiterer Kritikpunk des Modells.

Gegenwind kommt auch aus Südniedersachsen
Zurückzuführen war der Vorstoß einer Einführung der neuen Liga laut HVN-Vizepräsident Jens Schoof auf eine Anregung aus den Oberligen der Frauen. „Nach einer Abfrage stellten sich 90 Prozent der aktuellen Oberlisten hinter dieses Ansinnen“, wird Schoof in der Pressemitteilung des HVN zitiert. Dem widerspricht Uwe Viebrans von der HSG Göttingen: „Alle Vereine in Südniedersachsen (Northeimer HC, HSG Plesse-Hardenberg und MTV Geismar, d. Red.) sind dagegen. Sollten wir uns qualifizieren, würden wir verzichten.“ Wie die 90 Prozent zustande kommen, kann sich Viebrans nicht erklären: „Ich weiß, dass viele Vereine an der Abfrage nicht teilgenommen haben.“ Einer, der die Reform begrüßt, ist Thorsten Lippert, Trainer der Frauen der HSG Heidmark. Der Vater des Barsinghäuser Spielers Torsten Lippert führt dafür sportliche Gründe an. „Wir spielen seit Jahren unter den ersten sechs mit. Für uns wäre es eine neue Herausforderung“, sagt Lippert. Auch der HSG-Trainer gibt zu bedenken, dass unter der Regionalliga eine Zweiglisigkeit bestehen bleiben müsse.

Reform soll Ausbluten der Regionsverbände verhindern
Eine Spielklassenreform erscheint dennoch notwendig, um ein Ausbluten der Regionsverbände zu verhindern. Unklar ist jedoch, wie diese aussehen soll. Die Verantwortlichen haben bis zum nächsten Verbandstag in drei Jahren Zeit, sich über eine Reform Gedanken zu machen.

Quelle: Leine-Zeitung vom 31.05.2019 / Pressebericht Leine-Zeitung Uwe Serreck

 

 
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